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Was ein Hund so braucht?

RESSOURCEN – ORDNUNG & ZEITMANAGEMENT macht Sinn!


Ein Hund braucht pro Tag, mindestens 3 Stunden UNGETEILTE ZUWENDUNG von seinem Sozialpartner Mensch =  1 von 7 lebenswichtigen Ressourcen für unseren Haushund. Darin ist beim heranwachsenden Hund dreimal mind. eine halbe Stunde Ausgang also ein schnüffeln („Zeitungslesen“) in näherer Umgebung enthalten. Bei diesem Bewegung's - Erkundungsausgang (Explorieren) ist der Hund mit möglichst wenigen „Befehlen“ zu konfrontieren - Gleich ein Tipp: Geschulte Hundehalter sprechen heute von Signalen und nicht mehr von Befehl oder Kommando!

Ein Hund fühlt sich wohler, wenn er an einer mindestens 2m bis 3m Leine geführt wird. Damit ein Hund eine notwendige Bewegungsfreiheit erhält und nicht ständig das Gefühl bekommt „gegängelt“ zu werden. Es kann somit auch die geforderte Sicherheit hergestellt werden. Weder Mensch noch Hund können sich ernsthaft entspannen, wenn a. der Hund zu eng geführt wird, oder b. er ohne Leine in alle Richtungen davon läuft, nur weil er es noch nicht von seinem Menschen lernen durfte, auch an der Leine Freude mit seinem Menschen zu haben.
Spielen lassen mit anderen Hunden ist an einer kurzen Leine nicht empfehlenswert.
Besser = Mit ruhiger neutraler Stimmlage einen Satz wie - Wir spielen nicht an der Leine - komm weiter sagen, motivierend an dem anderen Hund und Mensch im kleinen Bogen vorbei gehen, oder vielleicht wollen Sie gemeinsam an einen sicheren Ort spazieren wo Hunde ihrer Bewegungsfreude ohne Leine nachkommen dürfen wodurch ein Explorieren und Unterhalten in Tier gerechter Sprache erst möglich wird.
Wussten Sie schon?
Es könnten durch unbedachte Leinen-Begegnungen falsche Verknüpfungen entstehen wenn sich einer der beteiligten Hunde bspw. bedroht fühlt. Ein Hund bewertet jede Begegnung innerhalb von sec. immer im Kontext der Umgebung und anderen Einflüssen. Durch die Leine und unsere oft Reflex bedingte einengende Einwirkung ist dann ein natürlicher Verhaltenscode wie bspw. ein Flüchten nicht möglich, oft bestärken wir Menschen in der Stadt dann unerwünschtes Verhalten beim Hund, weil wir uns zusätzlich auch noch mit dem anderen Hundehalter verbal auseinander setzen, anstatt die Situation kommentarlos zu entschärfen und unseren Hund schützen, in dem wir solche Begegnungen erst gar nicht zulassen.
Wussten Sie weiters?
Manchmal kann ein Hund fünf Minuten und mehr an nur einem Grashalm riechen – lassen
Sie ihm diese Zeit!! Ein Garten ist kein Ersatz für den wichtigen Informationsaustausch unter Artgleichen, kann aber in das Tagesprogramm integriert werden. Auch darf Ihr Hund an fremden Kot schnüffeln – es ist so darin sind wertvolle ‐ Informationen gespeichert die unser Hund braucht um seine innere Beruhigung zu finden, fressen muss er ihn keinesfalls! Viele Hunde zeigen aber auch kein Interesse an einem Fremdkot, sie finden dann ihre Infos anderweitig.

Ein wirkliches „Auslaufen“ eines Hundes ist nur äußerst selten möglich im Großraum Stadt, deshalb ist es sehr wichtig unseren Hunden eine gesunde Alternative anzubieten = Denk und Lernspiele sowie die gezielte Förderung der Nase und ausreichend sichere Freie Bewegung sind essentielle Bestandteile eines glücklichen Hundelebens.
All das kann dann auch Indoor und im eigenen Garten in unserem (Mensch) Beisein ausgelebt werden – was die restlichen 1 ½ Stunden ausmachen würde, diese Zeitspanne ist nicht am Stück zu sehen, sondern kann auch nur wenige Minuten andauern – also am Tag verteilt anbieten.

Nur wenn wir uns wirklich Zeit für unseren Hund nehmen, die der Sozialpartner Mensch einteilt, wird der Hund verstehen was sein Mensch wirklich will. Ein freiwilliges Aufteilen der Verantwortung für einen Hund unter den Familienmitgliedern fördert eine klarere Kommunikation zum Hund, sollte in Intervallen und nach „Trainingsstand“ verändert werden, damit alle Familienmitglieder am gleichen Stand sind. Es hilft ein Trainingstagebuch zu führen, in dem dann alle Beobachtungen sowie einstudierte Signale festgehalten sind und diese dann von den übrigen Familienmitgliedern nachgelesen werden können. Ist der Hund in der glücklichen Lage mehrere Menschen als Bezugsperson zu wissen, dann empfiehlt sich ein Aufteilen der menschlichen Zeitressourcen, ein Zeitplan zwischen den Personen kann zu einem entspannten und gleichberechtigten Familienspaß werden. Einige Trainingsübungen sind jedoch nur dem Hundehalter vorbehalten und gelingen auch nur diesem wirklich gut, also kein Konkurrenz – handeln aufkommen lassen.

Ihre Aufgabe und Verantwortung ist es dem Hund in unserer Welt Vertrauen, Sicherheit und Geborgenheit zu vermitteln - Nicht mehr, aber auch nicht weniger! Ich zeige Ihnen natürlich auch verschiedene Lernspiel Elemente für einen ‐ Stadtspaziergang, während unserer Zusammenarbeit.

HURRA - es entsteht neuer Gesprächsstoff über Erlebnisse und Fortschritte mit dem
Hund, ohne Konkurrenzdruck und zum Wohl des vierbeinigen Familienmitgliedes –
dem Haushund.

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